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Christianisierung der Aramäer Die Aramäer von Mesopotamien haben bereits in den christlichen Jahrhunderten das Christentum angenommen. Zunächst verbreitete sich das Christentum von Antiochien aus hin zur zweitgrößten Provinzhauptstadt Edessa, der Wiege und dem bedeutenden Kulturzentrum der Aramäer. Tur-Abdin, Beth-Zabdai und Umgebung haben das Christentum am Ende des ersten bzw. zu Beginn des zweiten Jahrhundert durch den Apostel Adai (Thaddäus) und seinen Schüler Agai angenommen. Tur-Abdin ist christlichen Ursprungs und meint so viel wie "Berg der Knechte (Gottes)" oder "Berg der Einsiedler (Gottes)". Geschichtlich geht dies auf die syrischen Mönche und Eremiten (Einsiedler) zurück, die im frühen Mittelalter hierher zogen und in Klöstern und Höhlen wohnten. |
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