Trennung der christlichen Kirchen

Infolge der theologischen Auseinandersetzungen und Missverständnissen, kam es beim Konzil von Chalkedon (451 n. Chr.) zu einer Trennung zwischen den altorientalischen (syrischen, koptischen, äthiopischen und armenischen) Kirchen und den westlichen, chalkedonischen (byzantinischen und katholischen) Kirchen. In den Jahren danach war die syrisch-orthodoxe Kirche der harten Verfolgung durch die byzantinischen Kaiser ausgesetzt. Allein durch den unermüdlichen Einsatz des Jakob Burd'ono "Baradeus" († 578 n. Chr.), konnte sich die Kirche wieder erholen und sich reorganisieren.